Beobachtungen aus Akten und Algorithmen.
Wir schreiben über das, was wir beim Bauen lernen. Und über Themen, die in kleinen Kanzleien zu kurz kommen.
Jede Behauptung ist nur so gut wie ihr Beleg
Warum die Beweiskette dort reißt, wo niemand hinschaut. Und wie sich das sichtbar machen lässt.
In jedem Mandat trägt eine Behauptung nur so weit, wie ihr Beleg reicht. Über Beweis-Mapping: Behauptung, Beleg, Partei und Beleg-Stärke auf einen Blick.
KI-Fallanalyse: Was Software heute aus einer Akte liest
Eine Bestandsaufnahme. Was maschinelle Fallanalyse leistet, was nicht, und woran Sie ein seriöses System erkennen.
Was KI-Fallanalyse heute aus einer Akte liest: Beteiligte, Chronologie, Belege, Widersprüche. Und wo die Grenze zur anwaltlichen Wertung verläuft.
Warum Widersprüche in Akten so schwer zu finden sind
Ein Widerspruch zwischen Seite 12 und Seite 340 ist kein Lesefehler. Er ist eine strukturelle Grenze der Aufmerksamkeit.
Widersprüche in Akten verteilen sich über Dokumente und Monate. Warum das Arbeitsgedächtnis an eine Grenze stößt und was ein strukturiertes Datenmodell ändert.
E-Akte in der kleinen Kanzlei: Was nach der Einführung fehlt
Die elektronische Aktenführung hat die Ablage gelöst. Der Zugriff auf den Inhalt ist die nächste Aufgabe.
Die E-Akte ist eingeführt, beA läuft, gescannt wird längst. Warum das Aktenstudium trotzdem Stunden kostet und wie aus der digitalen Ablage ein strukturierter Sachverhalt wird.
Information bestimmt das Handeln
Warum der Informationsstand über die Qualität jeder anwaltlichen Entscheidung bestimmt.
Jeder kennt den Satz: Wenn ich das gewusst hätte. Im Mandat entscheidet der Informationsstand über jeden Antrag, jede Frist, jede Verteidigungslinie. Eine Beobachtung.
Erst die Struktur, dann die Frage
Warum ein belastbarer Assistent eine Timeline braucht.
Eine Frage an einen PDF-Stapel bleibt wertlos. Erst die strukturierte Akte macht den Assistenten belastbar. Über Reihenfolge statt Entweder-oder.
Der Sachverhalt entsteht nicht von selbst
Warum gute Aktenarbeit am Anfang so viel Zeit kostet. Und wo sich das ändern lässt.
Bevor ein Anwalt eine Akte rechtlich bewerten kann, muss er sie verstehen. Diese Vorarbeit ist unsichtbar, kostet aber Stunden. Eine Beobachtung aus Pilotgesprächen mit Hamburger Kanzleien.