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jonis Journal

Beobachtungen aus Akten und Algorithmen.

Wir schreiben über das, was wir beim Bauen lernen. Und über Themen, die in kleinen Kanzleien zu kurz kommen.

Weitere Beiträge
02
Aktenarbeit 30. Juli 2026

Jede Behauptung ist nur so gut wie ihr Beleg

Warum die Beweiskette dort reißt, wo niemand hinschaut. Und wie sich das sichtbar machen lässt.

In jedem Mandat trägt eine Behauptung nur so weit, wie ihr Beleg reicht. Über Beweis-Mapping: Behauptung, Beleg, Partei und Beleg-Stärke auf einen Blick.

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Schreibtisch mit aufgeschlagener Akte, farbig markierten Textstellen und handschriftlichen Randnotizen „Beleg fehlt?" neben Anlagenkonvolut und Füllfeder.
03
KI im Recht 21. Juli 2026

KI-Fallanalyse: Was Software heute aus einer Akte liest

Eine Bestandsaufnahme. Was maschinelle Fallanalyse leistet, was nicht, und woran Sie ein seriöses System erkennen.

Was KI-Fallanalyse heute aus einer Akte liest: Beteiligte, Chronologie, Belege, Widersprüche. Und wo die Grenze zur anwaltlichen Wertung verläuft.

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Handschriftliches Analyseblatt mit der Überschrift „Fallanalyse" und drei Zeilen: Beteiligte (Mandant, Gegner, Zeuge M.), Chronologie-Eintrag Kaufvertrag 14.03.2024 mit Quellenangabe, Widerspruch Dok 047 gegen Dok 162. Daneben eine aufgeschlagene Akte mit Lesebrille und Füllfederhalter.
04
Aktenarbeit 15. Juli 2026

Warum Widersprüche in Akten so schwer zu finden sind

Ein Widerspruch zwischen Seite 12 und Seite 340 ist kein Lesefehler. Er ist eine strukturelle Grenze der Aufmerksamkeit.

Widersprüche in Akten verteilen sich über Dokumente und Monate. Warum das Arbeitsgedächtnis an eine Grenze stößt und was ein strukturiertes Datenmodell ändert.

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Zwei Schriftsätze nebeneinander auf dunklem Schreibtisch, im linken handschriftlich unterstrichen „Zugang erst am 28. April", im rechten „nach Eingang Mitte März", beide Stellen durch eine Tintenlinie mit der Notiz „Widerspruch?" verbunden, dazwischen ein Füllfederhalter.
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Aktenarbeit 09. Juli 2026

E-Akte in der kleinen Kanzlei: Was nach der Einführung fehlt

Die elektronische Aktenführung hat die Ablage gelöst. Der Zugriff auf den Inhalt ist die nächste Aufgabe.

Die E-Akte ist eingeführt, beA läuft, gescannt wird längst. Warum das Aktenstudium trotzdem Stunden kostet und wie aus der digitalen Ablage ein strukturierter Sachverhalt wird.

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Gedruckte Dokumentenliste mit Dateinamen wie 001_Klageschrift.pdf neben einem hohen Stapel gescannter Schriftsätze mit Haftnotizen. Davor ein Notizblock mit der handschriftlichen Frage „Wann wurde der Mangel erstmals angezeigt?" und ein Füllfederhalter.
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Aktenarbeit 26. Juni 2026

Information bestimmt das Handeln

Warum der Informationsstand über die Qualität jeder anwaltlichen Entscheidung bestimmt.

Jeder kennt den Satz: Wenn ich das gewusst hätte. Im Mandat entscheidet der Informationsstand über jeden Antrag, jede Frist, jede Verteidigungslinie. Eine Beobachtung.

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Schreibtisch mit mehreren parallel aufgeschlagenen Akten, oben ein Notizzettel „Stand?" und ein neu eingegangener Schriftsatz mit Eingangsstempel vom heutigen Tag.
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KI im Recht 18. Juni 2026

Erst die Struktur, dann die Frage

Warum ein belastbarer Assistent eine Timeline braucht.

Eine Frage an einen PDF-Stapel bleibt wertlos. Erst die strukturierte Akte macht den Assistenten belastbar. Über Reihenfolge statt Entweder-oder.

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Aufgeschlagene Akte mit handschriftlicher Chronologie: Mietvertrag 14.03.2024, Mängelanzeige 02.11.2025, Kündigung 26.01.2026, daneben Wachs-Siegel und Füllfeder.
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Aktenarbeit 12. Juni 2026

Der Sachverhalt entsteht nicht von selbst

Warum gute Aktenarbeit am Anfang so viel Zeit kostet. Und wo sich das ändern lässt.

Bevor ein Anwalt eine Akte rechtlich bewerten kann, muss er sie verstehen. Diese Vorarbeit ist unsichtbar, kostet aber Stunden. Eine Beobachtung aus Pilotgesprächen mit Hamburger Kanzleien.

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Aktenstapel mit Wachs-Siegel, blauem Band und handschriftlicher Notiz „Widerspruch zu Bescheid, 26.01.2026, Frist?" auf einem dunklen Schreibtisch.